atemzyklus 2026
körpertypen und essenzielles selbst
Ja, wer möchte das nicht – aufwachen am Morgen mit Freude und Enthusiasmus, mit dem Wissen, dass ein neuer spannender Tag auf dich wartet. Ein Tag voller neuer Impulse, kreativer Möglichkeiten von spontanem Gestalten. In der Arbeit unterstützt durch regen Austausch und freundliche Teamarbeit; im Privaten durch nährende Beziehungen, eine lebendige Sexualität, getragen durch vertraute Intimität, die Sicherheit und Geborgenheit gibt. So könnte, so sollte unser Leben sein, wenn wir nicht in unbewussten kindlichen Überlebensstrategien festhängen würden.
In jedem der folgenden Seminare erforschen wir die körperlichen und emotionalen Aspekte unserer kindlichen Entwicklung bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt in unserem Leben. In den fünf wesentlichen Entwicklungsstadien unserer Kindheit bildet sich unsere Körperstruktur, unsere Vorstellung von uns selber und unser Verhalten anderen und der Umwelt gegenüber. In der Körpertherapie sprechen wir von fünf grundlegenden Körpertypen und deren Charakterstrukturen. Zum Schutz in unerträglichen Situationen entwickelt der Organismus des Kindes eine Vielzahl von Überlebensstrategien, die in der Kindheit sinnvoll, im späteren Leben aber hinderlich sind.
In diesem Atemzyklus bringen wir Bewusstheit in die alten Überlegensstrategien und es bietet sich die Möglichkeit, neue Entscheidungen und Verhalten auszuprobieren.
Die fünf Seminare bieten einen transformierenden Prozess, in dem wir uns tiefer auf uns selber einlassen, um unsere natürliche enssenzielle Lebensenergie von Scham, kindlichen Verletzungen und traumatischer Erstarrung zu erlösen.
Begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise: "Wer bin ich?" – jenseits meiner Charakterstruktur in meiner authentischen Individualität.
termine
Teil 1: 16. – 19. April 26
Geburt, Sicherheit und Kontakt
Teil 2: 28. – 31. Mai 26
Halt und Geborgenheit
Teil 3: 16. – 19. Juli 26
Autonomie und Symbiose
Teil 4: 10. – 13. September 26
Wille und Grenzen
Teil 5: 5. – 8. November 26
Liebe statt Leistung
Dieser Atemzyklus ist eine Reise durch die einzelnen Entwicklungsstufen der Kindheit, wo es darum geht die natürlichen Fähigkeiten des Kindes zurück zu erobern.
Der ursprüngliche tiefe lebendige Atem wird im Prozess des Erwachsenwerdens ständig durch Traumata, Ängste und Stress beeinträchtigt, sein lebendiger Energiefluss wird durch unbewusstes Zurückhalten blockiert.
Als Kinder hatten wir diese lebendige Energie ohne Einschränkung zu Verfügung. Wir gehen in den ersten 7 Jahren ganz natürlich durch körperliche und psychische Entwicklungsstadien, die unsere Körper- und Charakterstruktur grundlegend bestimmen. Diese Jahre sind das Fundament für unser Selbstbild, unser Selbstwertgefühl und unsere Fähigkeit mit anderen in ein gesundes Sich-aufeinander-beziehen zu treten. Wenn Eltern diesen natürlichen Wachstumsprozess verstehen und einfach unterstützen könnten, ohne ihren ganzen Erwartungsstress auf das Kind zu projizieren, würden viele schmerzhafte Schwierigkeiten im späteren Leben gar nicht auftauchen.
teil 1
geburt, sicherheit und kontakt
Das erste Entwicklungsstadium beginnt schon vor der Geburt. Im Bauch der Mutter ist für das Kind schon spürbar, ob es willkommen ist oder nicht. Die einladende oder ablehnende Atmosphäre wird als Gefühl vom Körper und vom Nervensystem gespeichert und beeinflusst die organische Entwicklung des Fötus. Ein Kind, das von Anfang an gewollt ist, kann sich in einem einladenden warmen Bauch entspannt dem Recht zu Sein hingeben und voll Vertrauen dem Leben entgegen wachsen.
Solten massiver Stress oder Lbenesbedrohung während der Schwangerschaft oder der Geburt erlebt worden sein, fühlt der Mensch sich in seinem Körper nicht sicher. Emotionaler Kontakt und Nähe sind schwierig. Die auftauchenden Schutzmechanismen sind: Gefühle abspalten, Kontaktabbruch un d sich entziehen.
In der geführten Atemarbeit können sich tiefe, unbewusste Urängste durch sicheren Kontakt in kleihnen Schritten auflösen. So finden wir in ein neues Empfinden von Dasein und fühlendem Kontakt.
teil 2
halt und geborgenheit
Nach der Geburt ist das menschliche Neugeborene hilflos. Es ist in all seinen Bedürfnissen vollkommen abhängig von der Mutter und dass sie in der Lage ist, sich auf seine Bedürfnisse einzustellen. Es ist dies das Entwicklungsstadium, in dem das Kind ein Recht hat zu brauchen und bedürftig zu sein. Wie es diese Phase körperlich erlebt, bestimmt wie der Mensch später zu seinen eigenen Bedürfnissen steht und auch wie direkt oder versteckt er in der Lage ist sie auszudrücken.
Ohne diese frühe Berechtigung fühlt der Mensch sich verlassen und energielos und ist voller Misstrauen, da seine natürlichen oralen Bedürfnisse in der Zeit nach der Geburt nicht erfüllt wurden. Im erwachsenen Leben nimmt er seine Bedürfnisse und frustrierenden Gefühle nicht wirklich wahr. Die ständige Hoffnungslosigkeit sabotiert ihn im Beziehungsleben.
Es gilt zu lernen, vitale Energie im ganzen Körper aufzubauen, unsere Bedürfnisse zu spüren und auszudrücken. Traumaarbeit und sanfte Berührungen löseb tiefliegende Atemblockaden auf.
teil 3
autonomie und symbiose
Das Kind entwickelt unendlich viele motorische Fähigkeiten und dann irgendwann beginnt es auf seinen eigenen Füßen zu stehen. Es entdeckt das Recht sich selbständig zu bewegen. Die Welt wird zum Abenteuer, das es durch seinen Körper und alle Sinne erforschen und zu begreifen beginnt.
Es erlebt sich zum ersten Mal getrennt von der Mutter und bekommt ein Gefühl von sich selber.
Durch übergriffige Nähe, Maniplation oder körperliche Gewalt kann das Kind sein Gespür für sichere Grenzen nicht entwickeln. Statt dessen schützt es sich durch starre und verwirrte Abgrenzung. Tyrannische und verführende Verhaltensweisen der Eltern werden übernommen. Das Vertrauen in die eigenen Bedürnisse nach Abgrenzung und Autonomie eingebettet in Sicherheit und Geborgenheit können sich so nicht entwickeln.
Im Erwachsen Sein gilt es zu lernen, dass gegensätzliche Bedürfnisse in Beziehungen möglich sind. In der Körperarbeit stärken wir die Erdungsenergie in den Beinen. Sie unterstützt uns wieder Vertrauen zu den in tensiven Emotionen, die aus dem Becken kommen, zu finden. Die gehaltene Energie im Brustraum kann nach unten abfließen. VErletzlichkeit und Kraft können gleichzeitig empfunden werden.
teil 4
wille und grenzen
Je mehr das Kind lernt und entdeckt, umso mehr vertraut es seiner eigenen Kraft und beginnt das Wagnis, sich abzugrenzen und `Nein´ zu sagen. Das Trotzalter ist ein Austesten der eigenen Grenzen und bringt die Entwicklung eines eigenen Willens. Ein ganz wichtiger Entwicklungsschritt: das Recht einen eigenen Willen zu haben.
Ein wirkliches "Ja" ist erst möglich, wenn wir auch ein klares "Nein" aussprechen können und darauf vertrauen, dass der andere das aushält. Ein zerrendes unerfülltes "Jein" blockiert jede lebendige Energie.
In dieser Körperstruktur ist die Energie unter einer kollabierten Muskelschicht i Kern geladen, verborgen und gehalten. Aus Angst nicht geliebt und allein gelassen zu werden, lernt das Kind, sich mit falschen Kompromissen zu arrangieren.
Entscheidend ist, im Atem wieder Kontakt mit sich selber herzustellen und zu spüren: Was tut mir gut und was will ich? So können gstaute Emotionen befreit werden. Gesunde Grenzen schaffen Sicherheit, Vertrauen und Entspannung mit dem Gegenüber. Ein "Nein" ist eine gesunde Form von Selbstermächtigung. "Nein" sagen können und sich trotzdem geliebt fühlen ist eine wesentliche Erfahrung, die jede spätere Beziehung beeinflusst. Es hilft dem Kind, seine Gefühle und Emotionen ganz und gar anzunehmen und auf gesunde Weise auszudrücken. So entwickelt sich das Gefühl, das Recht zu haben, Liebe mit einem wohligen Gefühl im ganzen Körper auszudrücken zu dürfen.
teil 5
liebe statt leistung
Das Kind entdeckt mehr und mehr Fähigkeiten und kann ein stabiles Selbstbewusstsein entwickeln. Allerdings braucht es die Gewissheit, weiterhin für sein kindliches Sein geliebt zu werden. Falls es nur für seine Leistungen Anerkennung bekommt wird es effektiv und leistungsorientiert und gibt Verletzlichkeit und Entspannung auf.
Im erwachsenen Sein wird es dann schwierig, Liebe und Sexualität zu verbinden. Die Körperstruktur ist energetisch geladen aber auch starr und angespannt. Emotionen und Bedürfnisse werden gespürt, es wird ihnen aber keine Bedeutung gegeben. Jedoch braucht es die Fähigkeit zu Liebe und Hingabe und die BEreitschaft, sich verletzlich zu zeigen, um in einer Beziehung in Intimität hinein zu wachsen.
Erfüllte Sexualität, Sensitivität und Liebe wurzeln in einem entspanntem Atem zwischen Becken und Herz.
wohin es sich bewegt – life flow
Immer wenn eines dieser Entwicklungsstadien nicht wirklich unterstützt wurde und das natürliche Fühlen und der Ausdruck blockiert wurden, sprechen wir von einem Entwicklungstrauma.
Um zu erkennen was sich in der Vergangenheit ereignet hat, brauchen wir uns nur unsere Körper anzuschauen und sehen in der Körperstruktur und den Verhaltensmustern sofort, wo unsere Lebensenergie oft gewaltsam unterbrochen wurde.
- Entwicklungsschritte des Kindes erleben und verstehen
- Auflösen von traumatischen Kindheitserlebnissen
- Vertrauen in körperliche und emotionale Bedürfnisse
- Die Freude auf eigenen Füßen zu stehen
- Kraft des Willens erleben
- Emotionalität und Beziehung
- Kindliche Lust und Angenommen werden
- Ein neues Selbstwertgefühl voll innerer Lebendigkeit
Der Körper hat in dieser Gruppe die Gelegenheit, die einzelnen kindlichen Stadien zu erspüren, spielerisch nachzuleben und unvollendete Entwicklungsschritte bewusst zu vollenden.
Ort: Flackl-Wirt, Reichenau/Rax
Info & Anmeldung:
atibha@yahoo.com oder +43 650 269 76 49
Weitere Termine:
atemgruppe: die schönheit der gegenwart
15. – 18. mai 25, flacklwirt, reichenau (A)
heilung der wurzeln
23. - 25. mai 25, wien (A)
training systemische aufstellungen
teil V: 23. – 27.juli 25, reichenau/rax (A)
heilung der wurzeln
19. - 21. sep. 25, wien (A)
termine
Von Menschen zu verlangen keine Fehler zu machen ist grausam.
Osho